Spielabbruch am Stämmlesbrunnen

Am Donnerstagabend traf der TSV auf heimischem Geläuf auf den FC Neulautern. Gespielt wurde auf dem oberen Platz, Weinsberg beginnend von rechts nach links. Schnell wurde die technische Überlegenheit unserer Blauen deutlich und so war es eine Frage der Zeit, ehe das 1:0 in der 16. Minute nach Heber in den Straufraum, durch den freien Abnehmer Benni Kaulitzky, noch im Fallen erzielt wurde. Chancen und Räume gab es im Überfluss und so fiel auch zeitnah das 2:0, als nach super Zuspiel des starken Benni, Maxi Reiff nach Brustannahme, gejagt von den gegnerischen Verteidigern, alleine aufs Tor zulief und aus ca. 14 Meter das Leder unter die Latte und in die Maschen drosch (24. min). Dann beinahe das 3:0, als Yener am 16er links stehend den Ball gekonnt in Richtung Winkel zirkelte, allerdings das Gehäuse um Zentimeter verfehlte. Kurz darauf dann eigentlich das 3:0 durch Leon, jedoch entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Besser klappte es in Minute 32, als nach schönem Zuspiel von Baris auf den rechts stehenden Benni, dieser auf Leon hereingab, welcher zunächst nicht verwerten konnte, aber dann erneut Maxi da war und eiskalt zum 3:0 abschloss. Die Zeichen standen komplett auf deutlichem Sieg, aber Weinsberg erlaubte sich in der Folge einige Nachlässigkeiten, die prompt durch einen Doppelschlag in Minute 40 und 42 ausgenutzt wurden und der Halbzeitstand somit nur noch 3:2 betrug.

Nach dem Wechsel bot sich dem Zuschauer eine eher zerfahreneund immer härter werdende Partie und ein deutlicher Qualitätsverlust, auch weil Weinsberg nicht mehr richtig wollte und Neulautern schlichtweg nicht konnte. Erst in der 65. Minute schaffte Achenbach durch einen wuchtigen Kopfball nach Eckball von Schneiders das vorentscheidende 4:2. Die Gangart im Spiel wurde deutlich härter. Neulautern dezimierte sein Team durch eine Ampelkarte nach einer Beleidigung des Schiedsrichters und übermäßig hartem Einsteigen. Dann die 82. Minute, die noch den ganzen Abend für Gesprächsstoff sorgen sollte: Benjamin Kaulitzky behauptet den Ball an der Außenlinie auf Spielfeldseite der Neulauterner Bank und der Weinsberger Zuschauer, ein Gegenspieler kommt mit rasantem Tempo von hinten in die Beine angegrätscht und fällt Benni auf brutale Weise, mit nach Kenntnis des Autors vorheriger Ankündigung. Tosender Protest der Weinsberger Zuschauer, als der Unparteiische in der Folge nur die gelbe Karte zeigte. Und auch die Gemüter auf dem Platz kochten weiter. Ein Dialog mit dem Neulauterner Block entstand, welcher die Forderung der roten Karte nicht einsehen wollte. Plötzlich wurde es außerhalb des Platzes unübersichtlich. Es ereignete sich ein kurzes Handgemenge zwischen Zuschauern, welches aber sehr schnell durch die Platzordner beruhigt werden konnte. Das Spiel wurde unterbrochen.Die Situation war vorbei und der Unpartaiische bat zum Weiterspielen. Der FC Neulautern verließ in der Folge unerlaubt den Platz. während der Schiedsrichter und auch der TSV weitermachen wollten. In Anbetracht der Einigkeit zwischen TSV und Unparteiischem, das Spiel fortzusetzen, gehen wir davon aus, dass das Spiel am grünen Tisch mit 3:0 für den TSV gewertet wird. Den Rest wird das Schiedsgericht klären müssen.

Das Verhalten der "Gäste" an diesem Spieltag war nicht zu entschuldigen. Derartig übertriebene Härte auf dem Platz, das Zuschauerverhalten außerhalb und das Verlassen des Spielfeldes in der Hoffnung auf den "grünen Tisch", sind alles unsportliche Tätigkeiten die nicht auf den Sportplatz gehören. Ein völlig unnötiges Ende einer von Weinsberg über weite Strecken super geführten Partie, mit tollen Kombinationen im Kollektiv und ebenso starken Einzelleistungen. Der verdiente Sieger sollte in jedem Fall Weinsberg heißen.

Es spielten: Böllinger - Fischer, Achenbach, Sacchi, Rösner - Yener, Kaulitzky, Kempf, Feyerabend - Schneiders, M. Reiff

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